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Sommer in Toblach im Hochpustertal

Natur hautnah erleben und den Alltag weit hinter sich lassen

»Die Welt gehört dem, der sie genießt.« Giacomo Leopardi (1798 - 1837)

Genießen wird bei uns großgeschrieben… Sie genießen völlige Stille in unserem Haus, denn wir befinden uns in einer ruhig gelegenen Waldlichtung, in der romantischen Ecke von Toblach.
Wir verwöhnen Sie schon am frühen Morgen mit unserem Brot- und Zeitungsservice. Sie wachen morgens auf und an Ihrer Tür hängen die knusprigen Brötchen, die schmackhaften Croissants und die frische Milch. Die Zeitungen, die Sie brauchen um den Tag zu beginnen legen wir Ihnen gerne vor die Tür. Wie kann denn ein Tag besser beginnen?
Gestärkt vom Frühstück, steht Ihrem Tag am Berg nichts mehr im Wege… also Bergschuhe, Regenausrüstung und Gipfelschnaps einpacken und los geht's mit unseren Wanderführern Erwin und Iris. WIr bieten Ihnen eine große Auswahl an Wander-Führungen an, die auf Ihr Niveau abgestimmt sind. Suchen Sie aus, was Sie interessiert und viel Spaß…

»Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen,
der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein.« Theodor Heuss (1884 - 1963)

Wanderung von Toblacher zur Elsler Kaser

Start und Ziel: apartments & relax Greta 1220m, Elsler Kaser 1650m

Höhenunterschied: 430 m

Schwierigkeiten: für geübte Wanderer keine, teils etwas steiler Abstieg

Wanderkarte: Tabacco Sextner Dolomiten 1:50.000, Blatt 1 noch besser 1:25.000 Blatt 10

Reine Gehzeit und Entfernung: Aufstieg 1,30 St, Abstieg auf demselben Weg 1,20 St

Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenschutz, warme Kleidung, kleiner Imbiss und Getränk

Besonderheit: Wanderung im Naturpark Drei Zinnen und Weltnaturerbe der UNESCO, herrlicher Fichten-, Tannen- und Lärchenwald, wirklich große Floravielfalt und wunderbare Ausblicke

Ausblick: Toblach, Wallfahrtsort Aufkirchen, Ratsberg, Egger-, Hasels-, Innich-, Vierschach- und Köckberg (A), Golfen, Hochhorn, Gaishörndl, Toblacher Pfannhorn, Strickberg, Marchkinkele, Rudlhorn, Eisatz, Million, sowie prachtvoll Hoch- und Wildgall

Flora: Seidelbast, Storchenschnabel, Einbeere, Hahnenfußblättriger Eisenhut, Klebrige Kratzdistel, Alpenakelei, Türkenbunt, Schwalbenwurzenzian, Alpenrebe, Trollblume u.v.a.m.

Wegbeschreibung: vom apartments & relax Greta wenige Meter entfernt über die Holzbrücke auf den Rad- und Spazierweg in Richtung Toblach und kurz vor der Holzbrücke (Langlaufloipe) rechts den Steig wenige Meter auf die Straße Cortina-Toblach hinauf und dieser ca. 300m entlang, am Gasthof Emma nach rechts hinauf zum Hinweisschild Elsler Kaser, Fahrverbotsschild und Schranken, nach der Linkskurve steiler Anstieg, an der Weggabelung leicht rechts halten (Schilder), an der Wegkreuzung auf der Höhe von 1425m Wegweiser Elsler Kaser 28,weiter nach Osten in Richtung Innichen, an der Waldlichtung rechts vor uns erhebt sich der 2581 hohe Neunerkofel (Aufstieg ohne Markierung und ohne Steig – nur für Experten, sowie im Winter Tiefschneeabfahrt durch die gleichnamige Rinne), Überquerung des Bächleins im Kalvariental, bis hier her ca. 1 St Gehzeit vom Ausgangspunkt, nun eben weiter zur Elsler Kaser (Almhütte nicht bewirtschaftet) mit neuem Wegkreuz auf 1650m Seehöhe.

Alternative 1: Rückweg über Innichen zusätzlich: 2,1 St, 8,30 km an der Almhütte schmaler Steig durch Fichtenwald hinab in Richtung Innichen 28, nach Überquerung des Bächleins, durch Waldlichtung im Rohrwald mit Hochstand, dann auf Forstweg abwärts bis zur Kreuzung (Hinweisschild) nach Innichen 28, kurz danach nächste Kreuzung auf der Seehöhe von 1521m (ohne Hinweisschild) den Forstweg gerade weiter abwärts an den Greiterwiesen mit Hütte (privat) am linken Wegesrand vorbei, nach kurzem flachen Teilstück Zusammentreffen mit dem Weg (Winterrodelbahn), der von der Haunoldhütte herabführt (Hinweisschilder), weiter abwärts in 2 Kehren vor der Talstation der Umlaufseilbahn (Sommerrodelbahn) noch vor dem Fußballplatz scharf nach links (Hinweisschilder) in ca. 1,3 St über die Drauquellen fast eben am Schießstand und beim Recyclinghof gerade aus wiederum zum Gasthof Emma, die Straße ins Höhlensteintal querend, an dieser 300m in Richtung Cortina entlang, dann den Steig durch den Fichtenwald rechts zum Rad- und Spazierweg hinab, diesen kurz entlang und dann rechts über die Holzbrücke der Zufahrt zu unserem Haus apartments & relax Greta zurück. Von Montag bis Freitag fährt die Bahn von Innichen nach Toblach im Halbstundentakt, an Wochenenden jede Stunde. Von der Talstation der genannten Umlaufseilbahn auch Busverbindung nach Toblach im Stundentakt.

Alternative 2: über Militärstraße zurück, zusätzlich 1,5 St, 7,5km: Zweigt man von der in Alternative 1 genannten Kreuzung auf der Seehöhe von 1521m (ohne Hinweisschild) am Forstweg scharf nach links ab, wenige Meter leicht aufsteigend (anstatt nach Innichen hinab zu wandern), erreicht man gleich eine Schranke, dann eine Waldlichtung und wieder eine Schranke; danach ab der Kreuzung auf alter Militärstraße in Kehren abwärts über eine Betonbrücke das Bächlein querend, an der nächsten Kreuzung (wiederum ohne Hinweisschild) leicht nach rechts, an der darauffolgenden Wegkreuzung (Hinweisschilder) mit Bunker direkt auf den Waldweg, von Innichen nach Toblach, hier wandern wir links weiter, am Schießstand und am Recyclinghof vorbei, gerade aus zum Gasthof Emma, die Straße Toblach – Cortina überquerend, diese 300m entlang den Steig auf den Rad- und Spazierweg hinab, nach der Brücke für die Langlaufloipe auf die Asphaltstraße, über die Holzbrücke zu unserm Haus apartments & relax Greta in 0,4 St zurück (ab Wegkreuzung Bunker). Oder ebenfalls in derselben Zeit von der oben beschriebenen Kreuzung mit Bunker nach Osten über die Drauquellen zum historischen Ort Innichen. Von Montag bis Freitag fährt die Bahn von Innichen nach Toblach im Halbstundentakt, an Wochenenden jede Stunde. Von der Talstation des genannten Sesselliftes auch Busverbindung nach Toblach im Stundentakt. Ab Bushaltestelle in Toblach ca. 20 Minuten, ab Zugbahnhof ca. 15 Minuten am Langlaufstadion vorbei und über die Holzbrücke über die Rienz und gelangen zu unserem Haus apartments & relax Greta.

Wanderung um den Toblacher See und zu den Schmelzöfen

Start und Ziel: apartments & relax Greta 1220m, Schmelzöfen 1300m

Höhenunterschied: 80 m
Gemütliche Familienwanderung, auch für Kinderwagen geeignet, zwei Einkehrmöglichkeiten

Reine Gehzeit und Entfernung: Hin- und Rückweg 1,45 St (km 7 ). Um die Information an den Schautafeln des Naturerlebnisweges besser genießen zu können, ist etwas mehr Zeit von Vorteil

Besonderheit: Einzigartiges Naturerlebnis am intakten Feuchtgebiet um den Toblach See sowie im Naturpark Fanes-Sennes-Prags und Weltnaturerbe der UNESCO, Schmelzöfen am Klauskofel

Wegbeschreibung: Vom apartments & relax Greta gehen wir nach Süden in Richtung Höhlensteintal an der Schautafel Naturpark Fanes-Sennes-Prags und dem Fahrverbotsschild vorbei. Der gute Schotterweg führt uns leicht ansteigend durch auffallend jungen Fichten-, Lärchen- und Föhrenwald, der von Schwarzerlen und Weiden durchsetzt ist. Am Wegesrand entdeckt der Naturfreund im Unterholz die stachlige Kratzdistel, einzelne schmackhafte Walderdbeeren und viele Wacholdersträucher, deren Beeren drei, manchmal sogar vier Jahre benötigen um heranzureifen. Diese dunkelblauen Beeren verleihen dem schmackhaften Südtiroler Speck, neben vielen anderen Zutaten sein besonderes Aroma. Von links dringt das fröhliche Rauschen der Rienz herüber. Die Brücke leitet uns über den hier mit Schutzbauten versehenen Trogebach, wobei die Waldlichtung den Blick auf den Trogehof und den Sarlkofel freimacht. Am Campingplatz vorbei gelangen wir an das autofreie Seeufer. Dieses Kleinod mit einem der wenigen noch verbliebenen Feuchtgebiete Südtirols ist nach dem Abgang einer Mure von der Ostflanke des Sarlkofels entstanden. Der Blick weitet sich auf das Höhlensteintal, die Naßwand und den Neunerkofel. Hier am Seeufer laden zwei Sonnenterrassen zu einem italienischen Cappuccino mit Südtiroler Apfelstrudel, einem Eis oder vielleicht sogar einem Gläschen Rotwein ein. Lieben Sie es gerne etwas romantischer? Sicher vermag eine gemächliche Fahrt im Ruderboot nicht nur ihr eigenes Herz zu erfreuen. Außerdem verleiht der Wirt direkt am See auch gerne bunte Tretboote, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen. Nach der netten Villa am Waldrand beginnt beim Schranken der Naturerlebnisweg Toblacher See. Er führt rund um den See, wobei der Uferbereich im Süden aus ökologischen Gründen ausgeklammert wurde. Die Anlage vermittelt an 12 Stationen für Groß und Klein auf interessante Weise wertvolle Naturinformationen. Sogar Rollstuhlfahrer können diesen vom Südtiroler Landesamt für Naturparke im Jahr 2000 angelegten Lehrpfad, der auch über Stege und Brücken führt, bestens bewältigen. Diese Weglänge beträgt 2 km. Am Wegesrand stehen dornige Berberitzen Spalier. Nach dem Wegkreuz genießen wir vom Aussichtssteg den Blick auf den See mit der vielfältigen Ufervegetation, welche vielen verschiedenen Wasservögeln als Nist- und Rastplatz dient. Weiter wandernd passieren wir zwei Gatter und erreichen am Ende einer Waldlichtung die Abzweigung des beschriebenen Naturerlebnisweges (Hinweisschild), welcher links abbiegt. Geradeaus führt uns eine Holzbrücke über den Sarlbach und durch Jungwald gelangt man zur Kreuzung mit Hinweisschild Sarlkofel 14. Auch hier gehen wir wiederum geradeaus und gelangen nach einer Linkskurve über die Holzbrücke am Schranken vorbei zum Krafthaus des Elektrizitätswerkes „Schmelze“. Hier weist uns ein Hinweisschild den Weg nach Süden etwas ansteigend über eine Holzbrücke zur ca. 400 m entfernten Ruine von Schmelzöfen aus dem 17. Jahrhundert. Diese sind vor mehreren Jahren saniert worden und stehen heute auf einer kleinen grünen Wiese mitten im Jungwald. Auf der Holzbank davor oder der mitgebrachten Decke lässt es sich wunderbar träumen von vergangenen Zeiten. Ich schließe die Augen und fühle mich in das Leben vor Jahrhunderten zurückversetzt, als wertvolle Erze noch in Schwerstarbeit im nahen Knappenfusstal und am Passo Giau oberhalb Cortina geschürft wurden. Im Sommer erleichterten Pferde- und Ochsenkarren den Transport, im Winter schwere Holzschlitten. Hier an den Hochöfen muss wohl nicht nur große Hitze sondern auch viel Geschäftigkeit geherrscht haben, als noch wertvolles Blei und Galmei verhüttet wurde. Heimwärts folgen wir dem Hinweg bis uns nach der Holzbrücke über den Sarlbach ein Schild nach rechts auf die Fortsetzung des zum Teil schon begangenen und oben beschriebenen Naturerlebnisweges hinweist. Am Abfluss des Sees gelangen wir über die lange Holzbrücke zum oben beschriebenen Campingplatz und zu unserem Ausgangspunkt apartments & relax Greta. Eine weitere Rückkehrmöglichkeit besteht auch über den Rad-, Spazierweg auf der orografisch rechten Seite. Um auf diesen zu gelangen gehen wir am Krafthaus „Schmelze“ rechts den Fahrweg einige Hundert Meter hinauf bis knapp vor die Straße Cortina – Toblach. Auf dieser Strecke transportierte im 1. Weltkrieg die sogenannte K. und K. Feldbahn Soldaten, Nachschub und jegliches Kriegsmaterial an die Dolomitenfront und viel Leid wieder zurück. Nach Beendigung des großen Krieges wurde sie modernisiert und erlebte ihren Höhepunkt im Jahre 1956. Im Februar desselben Jahres wurde nämlich in Cortina die Olympiade ausgetragen. Dazu kommen mir Bilder von noblen Damen mit Sonnenschirm und edlen Herren aus aller Welt mit Hut in den Sinn. Wegen Mangel an Fahrgästen musste die Bahn 1962 leider ihren Dienst einstellen.

Alternative 1: auf dem Waldweg weiter erreichen wir in weniger als einer halben Stunde den schön gepflegten Soldatenfriedhof Naßwand, der an die gefallenen Soldaten vieler Nationen der nahen Dolomitenfront erinnert. Der Rückweg erfolgt auf demselben Waldweg oder auf dem genannten Rad- und Spazierweg über das Ostufer des Sees. Zwischen Ende Juni und Anfang Juli können hier etwas versteckt viele Exemplare einer der seltensten und edelsten Blumen, nämlich der Frauenschuh, ein Knabenkrautgewächs bewundert werden. Greta und Rolando verraten echten Naturfreunden hierzu gerne einige Tipps.

Wanderung von Toblach zur Flodige Alm bzw. Kasamutz (2333m)

Start und Ziel: apartments & relax Greta, 1220 m, Flodige Alm 2039m

Höhenunterschied: 1134m

Schwierigkeiten: für geübte Wanderer keine, teils etwas steiler Anstieg

Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenschutz, warme Kleidung, kleiner Imbiss und Getränk (Flodige Alm keine Einkehrmöglichkeit)

Wanderkarte: Tabacco Sextner Dolomiten 1:50.000, Blatt 1 noch besser Pragser Dolomiten/Enneberg 1:25.000 Blatt 31 Reine Gehzeit und Entfernung: Aufstieg 3,20 St, Abstieg auf demselben Weg 3 St. Bei Anfahrt mit dem Bus bis zum Kriegerfriedhof oder PKW bis zum Krafthaus Flodige eine Stunde weniger. Für Alternative 1 und 2 siehe Beschreibung weiter unten. Für nicht geübte Wanderer muss eventuell entsprechend etwas mehr Zeit eingeplant werden.

Besonderheit: Wanderung im Naturpark Fanes-Sennes-Prags und Weltnaturerbe der UNESCO, teils zu Füßen der drohenden Felswände und Schutthalden des Dürrrensteins und der Pyramiden, über die blumenreiche Flodige Alm, in märchenhafter sowie unberührter Gebirgslandschaft mit wunderbaren Ausblicken auch in den Naturpark Drei Zinnen.

Wegbeschreibung: Vom apartments & relax Greta gehen wir nach Süden in Richtung Höhlensteintal am Toblacher See vorbei, ein Teilstück des Naturerlebnispfades, zu den Schmelzöfen und dem Kriegerfriedhof (ca. 1 St), oder auf dem Spazier- und Radweg am früheren Bahndamm der Schmalspurbahn Toblach-Cortina (genauere Beschreibung siehe „Um den Toblacher See und zu den Schmelzöfen“). Wir wandern etwa 300 m gerade weiter und am Krafthaus Flodige (Landro 2) rechts passieren wir das Gatter, gehen auf etwas groben Schotterweg am Fahrverbotsschild und Hinweis ZUR ALM HÜTTE FLODIGE an Fichten, Föhren, Berberitzen, Wacholder und Besenheide vorbei und über eine Wildbachfurt. Den etwas steiler ansteigenden Weg flankieren nun auch Lärchen. An der Weggabelung halten wir uns halb links und hinter uns tauchen Neuner- Hocheben- und Birkenkofel sowie Nasswand auf. Der Fahrweg wird zum Steig, der in Kehren durch Latschen und dann am Grabenrand des Flodige Baches hinaufführt. Nun begleiten uns am Wegesrand Alpenrebe, Braunrote Stendelwurz, sowie Bewimperte und Rostblättrige Alpenrose. Von links dringt hinterm Zaun das fröhliche Plätschern des Wasserfalls herauf. Vor uns ragen die steilen Felswände von Dürrenstein und der Pyramiden empor, unter uns zeigt sich das Höhlensteintal und etwas links erheben sich Schwalben- und Rautkofel. Auffangbecken und Leitungen des E-Werks Toblach befördern seit Jahrzehnten Wasser zum oben beschriebenen Krafthaus, um auch für uns saubere Energie zu erzeugen. Von rechts hören wir das Rauschen des Bächleins und im Herbst sticht aus dem dunklen Grün der Latschenfelder das leuchtende Rot der Ebereschen hervor. Wie wunderbar sehen hier wohl die vielen Lärchen im goldenen Herbstkleid der Oktobersonne aus! Wie schön, dass die Naturparkverwaltung durch das Aufstellen von mehreren Bänken auch an uns müde Wanderer gedacht hat! Wir passieren nun auf weniger steilem Steig ein Gatter, während einzelne Zirbelkiefern das Landschaftsbild bereichern. Das laut schnarrende „krärr-krärr“ des Tannenhähers vor allem in den Kronen der Zirbelkiefern ist im Spätsommer und im Herbst nicht zu überhören. In dieser Zeit ist er nämlich fleißig damit beschäftigt bis zu 6000 Verstecke von Zirbelnüssen anzulegen. Diese nahrhaften und wohlschmeckenden Nüsse helfen ihm nicht nur den hier oben besonders harten Winter schadlos zu überstehen, sondern sie dienen auch der Aufzucht seiner Jungen im darauffolgenden Frühjahr. Der erregte und gedehnte Ruf „tui“ oder ein kurzes zit“ der vielen geselligen Tannenmeisen ist besonders im Frühling überall zu vernehmen. Trotz ihrer fast unscheinbaren bräunlichen Farbe, ist die wegen ihrer spitzen Federhaube tragende Haubenmeise, hier nicht zu übersehen. Ein nettes kleines Brünnlein am rechten Wegesrand spendet uns kühles Wasser und daneben lädt wieder eine Bank mit kleinem Kreuz zur Rast ein. Um die das Kreuz schmückende Geranie kümmert sich wohl der Senner der nahe liegenden Flodige Alm. An der Wegkreuzung (1912m) mit 2 Bänken, wenige Meter oberhalb des Brünnleins weist ein Schild gerade weiter auf den Flodige Sattel 33 (*) und wir wandern – ab hier in etwa 30 Min – nach rechts hinauf, dem Zaun entlang zur Flodige Alm 33A. An der Lichtung im Lärchenwald erscheinen links die imposanten Nordwände von Dürrenstein und Pyramiden mit Schutthalde. Wiederum weist ein altes Schild ZUR ALM HÜTTE FLODIGE. Bald breitet sich vor uns die weite Almfläche aus und lädt zu Rast sowie Genießen des herrlichen Panoramas ein. Auch das Gipfelkreuz vom Kasamutz direkt vor uns ist bereits zu sehen. Jetzt Ende September ist die urige sonnenverbrannte Almhütte (2039m) mit Schindeldach am Brunnen bereits gesperrt. Nur eine kleine Herde von weißen und braunen Ziegen bringt noch etwas Leben ins Landschaftsbild. Aber auch in der Hochsaison, wenn sich vielerorts die Menschenmassen drängen, ist hier nur das Glockengeläute der glücklichen Kühe, die hier den Sommer verbringen, zu hören. Senner und Hüterbub sind oft die einzigen Menschenseelen hier oben. Nur sehr wenige Einheimische und Gäste kennen diese einmalige Landschaft. Etwa 3 Stunden benötigen wir für den Rückweg zu unserem Haus apartments & relax Greta.

Alternative 1: Rundweg zum Flodige Sattel (2163m) mit Abstieg bis zum Schild Abzweigung Flodige Alm (*) an 2 Bänken oberhalb des Brünnleins (1912m) zusätzlich: ca. 50 Minuten An der Almhütte mit Stempelstelle steigen wir zur Heuschupfe wenige Meter hinauf, vorbei an der Zirbelkiefer mit kleiner Muttergottesstatue, und ganz leicht ansteigend, eher links haltend auf schmalem Steig mit Markierung 33 A. Wir gelangen dann einigen Markierungspflöcken folgend zu einem Holzbrunnen. Gleich darauf, knapp vor dem Flodige Sattel weist uns ein Schild hinab ins Höhlensteintal 33. Latschen, Lärchen, Zirbelkiefern (Arven) und im Unterholz Alpenrosen, Dolomitenbeerentraube und Heidelbeersträucher begleiten uns unter den gewaltigen Wänden von Dürrenstein und Pyramiden, den Steig hinab. Plötzlich flattert an uns ein Birkhuhn vorbei. Es ist an seinem dunkelbraun gemusterten Federkleid und leicht gegabelten Schwanz erkennbar. Diese Raufußhühner fühlen sich in dieser Gegend wohl, denn sie benötigen besonders während der Brutzeit viel Ruhe und sind im halboffenem niedrig bewachsenen Gelände mit reichem Beerenangebot zu Hause. Am Rande der Schuttreiße führt uns der Steig weiter an großen Felsbrocken hinab zu einem wahren Naturdenkmal. Aus einer Wurzel wachsen vier vom Blitz, Wind und Wetter gekennzeichnete krumme Lärchen zum Himmel empor. Die Flechten sind ein Gradmesser für sehr hohe Luftreinheit. Sie sind je aus einer Algen- und einer Pilzart zu selbständigen Doppelwesen vereinigt und hier im dichter werdenden Hochwald stark verbreitet. Untersuchungen des Südtiroler Landesamtes für Umweltschutz haben nämlich nachgewiesen, dass diese zu einer Gruppe von niederen Pflanzen gehörenden Flechten, Ender der 1960er Jahre entlang der Hauptdurchzugsstraßen allmählich verschwunden sind. Das plötzliche Auftauchen des Hinweisschildes Abzweigung Flodige Alm (*) an 2 Bänken oberhalb des Brünnlein holt mich wieder in die Gegenwart zurück.

Alternative 2: wegloser Aufstieg für Gipfelstürmer zum Kasamutz (2333m) und Rückwanderung zur Flodige Alm (294 Hm) zusätzlich: ca. 1,4 St An der Almhütte mit Stempelstelle steigen wir zur Heuschupfe wenige Meter hinauf und steuern dann weglos, direkt oder in Kehren an den letzten Lärchen und Fichten vorbei, das sichtbare Gipfelkreuz an. Auf der Almweide wachsen Frauenmantel, und auch noch im Herbst blüht Deutscher Enzian, sowie einige Trollblumen und Bergpetersbart mit ganz kurzem Stängel. Auf diesem trockenen Rasen öffnet sich die dunkelblaue Blütenkrone des Gefransten Enzian, der in der Herbstsonne besonders schön leuchtet. Sichtlich steiler wird der Aufstieg am Weidehang. Tipp: Weniger steil und weniger kräfteraubend ist natürlich der Aufstieg westlich vom Gipfel. Dort trifft man nämlich auf die Steigspuren, die knapp unterhalb vom Kamm vom Flodige Sattel her ansteigend zum Gipfel führen. Das weltberühmte Edelweiß begleitet uns, während ein originelles Schild zum Gipfelkreuz weist. Der weite Rundblick und der Gipfelsieg an dem im Jahr 2000 aufgestellten verzinkten Gipfelkreuz, lässt alle Mühen des Aufstieges vergessen. Es präsentieren sich der bekannte Dürrenstein mit Pyramiden, Sarlkopf, Sarlkofel mit gleichnamiger Alm und glücklichen Rindern, Langkofel, Kleine und Hohe Gaisl, Seekofel mit Ofenmauer, Schwalben- und Daumkofel, Große Ross- und Gametzalpenkopf, Herrstein, Hochalpen-, Maurerkopf, Pitz da Peres, sowie der berühmte Skiberg Kronplatz. In Richtung Norden schweift der Blick auf Ötztaler, Stubaier und Zillertaler Alpen, Rieserferner Gruppe, Defreggen Gebirge und Venediger Gruppe, im Osten hingegen auf die Sextner Dolomiten mit den weltbekannten Drei Zinnen, sowie Cadini und einen Teil der Cristallo Gruppe. Direkt unter uns erkennen wir Toblach mit gleichnamigem See und in der Nähe natürlich unser Haus apartments & relax Greta. Nach wohl verdienter Rast und Stärkung können wir den sehr steilen Abstieg der Aufstiegsroute entlang wählen. Etwas gemütlicher und weniger steil, dann fast flach verlaufen die Steigspuren am grasigen Grat entlang an einigen Latschen vorbei in Richtung Flodige Sattel. Die Hinweisschilder nach dem Holzbrunnen (siehe Alternative 1) knapp vor dem Sattel erreichen wir in etwa einer halben Stunde nachdem wir das letzte Stück dem Steig 33A gefolgt sind, der von der Flodige Alm heraufführt. Wir wandern dann den bereits beschriebenen Steig 33 bis zum Hinweisschild Abzweigung Flodige Alm (*) an 2 Bänken oberhalb des Brünnleins hinab. Eine weitere Möglichkeit besteht sofort bei Erreichen des Steiges 33 A, der von der Flodige Alm heraufführt diesem entlang nach links zur genannten Alm hinab zu wandern. Reich an Eindrücken und etwas müde kehren wir zu unserem Haus apartments & relax Greta zurück.

Rundwanderung von Toblach zur Baumgartner (Hackhofer) Kaser

Start und Ziel: apartments & relax Greta 1220m, Baumgartner Kaser 1606 m

Höhenunterschied: 386m, teils etwas steiler Anstieg

Schwierigkeiten: für geübte Wanderer keine, teils etwas steiler Anstieg

Wanderkarte: Tabacco Sextner Dolomiten 1:50.000, Blatt 1 noch besser 1:25.000 Blatt 10

Reine Gehzeit und Entfernung: Aufstieg 1,20 St, Abstieg auf gutem Almweg 1,10 St, 5,8km. Für nicht geübte Wanderer muss eventuell entsprechend mehr Zeit eingeplant werden

Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenschutz, warme Kleidung, kleiner Imbiss und Getränk

Besonderheit: Wanderung im Naturpark Drei Zinnen und Weltnaturerbe der UNESCO in teils eher schattiger Lage, herrlicher Fichten-, Tannen- und Lärchenwald

Ausblick: Toblach, Ratsberg, Egger-, Haselsberg, Golfen, Hochhorn, Gaishörndl, Toblacher Pfannhorn, Rudlhorn, Eisatz, Million, sowie prachtvoll Hoch- und Wildgall, Sarlkofel, Dürrenstein, Helltaler Schlechten und Hohe Gaisl

Flora: Seidelbast, Storchenschnabel, Einbeere, Hahnenfußblättriger Eisenhut, Klebrige Kratzdistel, Türkenbunt, Schwalbenwurzenzian, Alpenrebe, Trollblume u.v.a.m.

Wegbeschreibung: vom apartments & relax Greta wenige Meter entfernt gehen wir über die Holzbrücke, auf den Rad- und Spazierweg in Richtung Toblach und kurz vor der Holzbrücke (Langlaufloipe) rechts den Steig wenige Meter auf die Straße Cortina – Toblach hinauf und auf dieser ca. 300m entlang, am Gasthof Emma nach rechts hinauf zum Hinweisschild 28B Baumgartner Kaser, Fahrverbotsschild und Schranke, nach der Linkskurve steiler Anstieg, an der Weggabelung leicht rechts halten (Schilder), an der Wegkreuzung auf der Höhe von 1425m. Wegweiser Baumgartner Kaser 28B nach rechts, weiter steil hinauf durch eine Waldlichtung mit vielen Farnen, durch schönen Tannenwald, kurz dem Holzzaun entlang, Gatter passieren, an Hinweisschildern leicht links hinauf, weiter am Weidezaun entlang, wieder passiert man das Gatter und erreicht dem Zaun folgend direkt die Baumgartner Kaser mit alter Hütte, Stall und Bienenstand; dem Hinweisschild Neutoblach 28B auf gutem Almweg den Hang abwärts durch das Assental Richtung Höhlensteintal (4 Kehren), dann Schranke zur Straße Cortina – Toblach. Diese wird überquert, in Richtung Toblach nach 100m, links kleiner Parkplatz mit Hinweisschild Toblach, auf dem Steig wenige Meter hinab auf den Rad- und Spazierweg, dann links über die Holzbrücke, an der Kapelle vorbei, zu unserem Haus apartments & relax Greta zurück.

Wanderung von Toblach auf den Sueskopf bzw. Sarlkopf

Start und Ziel: apartments & relax Greta 1220m, Sueskopf 2052 m

Höhenunterschied: 832 m

Wanderkarte: Tabacco Sextner Dolomiten1:50.000, Blatt 1 noch besser Pragser Dolomiten/Enneberg 1:25.000 Blatt 31

Reine Gehzeit: Aufstieg 2,30 St. Abstieg auf demselben Weg 2,10 St. Für geübte Wanderer. Alternative 1 und 2 sind die Beschreibungen weiter unten

Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenschutz, warme Kleidung, kleiner Imbiss und Getränk

Besonderheit: Wanderung am Naturpark Drei Zinnen – UNESCO Weltnaturerbe, herrlicher Föhren-, Fichten- und Lärchenwald, Floravielfalt und schöne Aussicht.

Wegbeschreibung: Vor unserem Haus, apartments & relax Greta gehen wir leicht ansteigend auf der Hofzufahrt Troge 16t am Schranken vorbei, dann kurz neben dem Asphaltstreifen (Skirollerbahn) entlang, gerade hinauf durch schönen Föhrenwald. Wacholder, Berberitzensträucher und Felsenbirne bilden das Unterholz. An der Lichtung erblicken wir links die Neunergruppe, Birkenkofel, Nördlicher und Südlicher Bullkopf, Hundsstall, Ebenkofel, Naßwand, im Norden die Baumgartner Kaser und etwas westlicher die Ortschaft Toblach mit der dorfprägenden Barockkirche, dahinter der Ratsberg. An der Rechtskehre vernimmt man das Rauschen des am linken Hang herabstürzenden Trogebaches. Nach Passieren einer weiteren Schranke steigt der Weg etwas steiler an. Bergseitig breiten sich die steilen Wiesen des Trogehofes aus und an der Lichtung des schönen Fichtenbestandes fällt der Blick auf das Langlaufstadion Nordic Arena, das Grand Hotel mit Naturparkhaus, den Innichberg, sowie den historischen Ort Innichen. Klebrige Kratzdistel, Hahnenfußblättriger Eisenhut, Feuerlilie und Wiesensalbei säumen den Weg. In der Linkskurve kommt von rechts der Steig von der Rienz herauf (Hinweisschild zum Sarlkofel). An der nächsten Weggabelung gehen wir gerade hinauf. Kurz vor dem Trogehof (1420m ) zweigt leicht rechts der Abkürzungssteig etwas steiler durch den Wald ab. Folgt man dem Fahrweg durch die Wiese, so spendet uns der Brunnen direkt am Hof frisches Wasser. Am Ende der Wiese passieren wir ein Gatter und schauen direkt auf das Gipfelkreuz des Sarlkofels. Nach der Rechtskehre überquert der Abkürzungssteig den Almweg und mündet links zuerst auf einen Forstweg und erreicht als Steig die Trogealm (1631m) mit Brunnen, alte gepflegte Hütte und Stall, um dann weiter oben wieder auf den Forstweg (Brunnen) zu gelangen. Der Naturfreund entdeckt hier und dort den sogenannten Guten Heinrich (Wildspinat), Wilden Kümmel, Hagebuttensträucher, viele Silberdisteln, Ackerschachtelhalm, Storchenschnabel, Kreuzkraut und Glockenblume. Wer dem breiten Almweg weiter folgt und nicht die Abkürzung wählt, gelangt auf die Waldlichtung mit Wildfütterung. An der Weggabelung erreicht man links etwas abwärts die oben genannte ursprüngliche Trogealmhütte, oder gerade aufwärts weiter die Almweide mit Brunnen. Hier trifft der Almweg wieder mit dem oben genannten Abkürzungssteig von der Troge Almhütte herauf zusammen. Am Brunnen weist das Schild 33 und 16 nach rechts den Steig hinauf zum Sarlkofel und Suesriedl. Durch lichten Fichten- und Lärchenwald erreichen wir einen grasigen Bergrücken. Nun verläuft der Steig etwas flacher links am Hang und der Blick schweift nach Innichen, Vierschach, Osttirol, Helm und Karnischen Kamm, sowie die Lienzer Dolomiten. Nach einigen Kehren gelangen wir auf eine Grasfläche (Blick auf die Troge Klamme mit dem mächtigen Sarlkofel) sowie den Suesriedl Sattel (2013m) mit Holzzaun. Am Zaun entlang steigen wir rechts weglos in wenigen Minuten auf den Sueskopf (2052m) mit Schild und einfachem Kreuz, sowie Blick ins Altpragstal. Hier wachsen Arnika, Rostblättrige Alpenrose, Frauenmantel und Pyrenäendrachenmaul. Im Westen präsentieren sich das untere Pustertal mit Eidechsspitze, der Skiberg Kronplatz, Kühwiesen- und Hochalpenkopf, im Osten Lung- Daum- und Schwalbenkofel, Großer Ross- und Gamezalpenkopf, sowie Herrstein mit Brentriegel. Im Nordwesten reicht der Blick zur Rieserfernergruppe, Zillertaleralpen, Rudlhorn, Eissatz und Million, Golfen, Hochhorn, Gaishörndl und Toblacher Pfannhorn. Gut zu erkennen ist auch der Steig zum Sarlkofel. Dahinter erscheinen Neuner- und Birkenkofel mit Birkenturm, Nördlicher und Südlicher Bullkopf, Hohenkreutzstock, Hundsstall, Naßwand, Schwalben- und Rautkofel, sowie Rautspitzen neben Monte Piano und Monte Piana. Nach Rast und Stärkung kehren wir in ca. 2,10 St. zufrieden über den Trogehof zum Ausgangspunkt apartments & relax Greta zurück.

Alternative 1: Abstieg (40 Min) zur 270 Höhenmeter tiefer gelegenen Putzalm und Wiederaufstieg (50Min) auf den Suesriedel Sattel: Bei den Schildern am Zaun vom genannten Suesriedl Sattel (2013m) die Weidefläche auf den Steig hinab, dann durch lichten Lärchen- bzw. Fichtenwald am Hinweisschild Putzalm 16 leicht nach rechts in eine Waldlichtung hinab und durch das Gatter zur ursprünglichen Almhütte (von Juni bis Ende September – Getränke und warme Küche) und neuem Stall (1743m) nach Rast und Stärkung Wiederaufstieg in 50Min. (Suesriedel Sattel) und Abstieg in ca 2,10 St. Zum Ausgangspunkt apartments & relax Greta

Alternative 2: weiterer Abstieg von der Putzalm nach Niederdorf (1,5 St.) und mit öffentlichen Verkehrsmitteln Rückfahrt nach Toblach oder zu Fuß ins apartments & relax Greta Von der Putzalm (1743m) wandern wir stets orografisch rechts vom Graubach den Putzgraben auf den Forstweg hinab, durch schattigen Fichtenwald mit einzelnen Lärchen durchsetzt, passieren zwei Gatter, teilweise etwas steil hinab auf kleine Weideflächen mit dem erfrischenden Kalkbründl (Tisch und Bank), kurz gerade aus weiter bis man auf Hinweisschilder trifft (abwärts Niederdorf und aufwärts Putzalm 1300m) (*), weiter weniger steil abwärts auf die Wiese und Asphaltstraße, dann Straßenkreuzung (Tisch und Bank), sowie Wegkreuz 1214 m) (**) von hier leicht nach links über die Holzbrücke, dem Holzzaun entlang zwischen Wiesen sanft hinab, den Tunnel der Umgehungsstraße von Niederdorf überquerend, durch die Bahnunterführung nach Niederdorf (1157m). Von Montag bis Freitag fährt die Bahn von Niederdorf nach Toblach im Halbstundentakt, an Wochenenden jede Stunde; Busverbindung nach Toblach im Stundentakt (fehlt Sa-So um 16.50), Ab Bushaltestelle in Toblach ca. 20 Min, ab Zugbahnhof ca. 15 Min, an der Nordic Arena vorbei und die Holzbrücke über die Rienz zu unserem Haus apartments & relax Greta. (*) hier besteht die Möglichkeit anstatt abwärts in Richtung Niederdorf, über den Forstweg nach rechts am Fahrverbotsschild vorbei etwas ansteigend durch den Zaun, über ein Bächlein, mit Blick auf die Kapelle von Bad Maistatt und den Wallfahrtsort Aufkirchen, an der Kreuzung flach geradeaus weiter zu wandern. Wenige Meter vor Ende des Fahrweges führt an der Böschung ein Steig kurz eben auf einen schmalen Forstweg durch Fichten- Tannen und Föhrenwald. Leicht abwärts treffen wir auf einen breiteren Fahrweg, dem wir abwärts über ein Bächlein folgen. An der Waldlichtung befindet sich rechts ein Starthäuschen der Winterrodelbahn. Bald nach der Linkskehre vor der Skipiste steht rechts ein kleines Wohnhaus und weiter abwärts treffen wir auf Hinweisschilder und den breiten Steig der von Bad Maistatt herüber führt (ca. 40 Min) (**) Anstatt von hier (1214m) leicht nach links nach Niederdorf hinab zu wandern gehen wir nach rechts am Rande der Asphaltstraße über die Wiese an einem Bildstock vorbei, nach schönem Blick auf den Neunerkofel erreicht man in ca. 10 Min (ab Kreuzung) Bad Maistatt (heute Ferienhaus einer italienischen kirchlichen Organisation 1240m) mit Kapelle. Am Haus führt leicht rechts ein breiter oft nasser Steig fast eben über die kleine Holzbrücke, eine Waldlichtung mit Blick zum Weiler Aufkirchen, dann über ein Bächlein zu den Schildern (siehe auch unter der Beschreibung (*). Hier folgen wir dem breiten Fahrweg abwärts, treffen auf Asphalt (links und rechts Zaun vom Wildgehege, welche mit zwei Holzbrücken über den Asphaltweg verbunden sind) und den Gasthof Gustav Mahler in Altschluderbach (1230m), sowie das Komponierhäuschen (ab Bad Maistatt ca. 20 Min. Hier komponierte Gustav Mahler in den Sommerferien der Jahre 1908 – 1910 seine 9. und 10 Sinfonie. Unterhalb der Talstation des Schleppliftes führt uns ein schmaler Wiesenweg fast eben, dann abwärts zur Rienz Skihütte und Talstation der gleichnamigen Liftanlagen (1200m). Am Parkplatz wandern wir über die Holzbrücke, links an der Betriebsstätte der Firma Nocker vorbei, zwischen den Häusern leicht ansteigend treffen wir Gärten und ein Fahrverbotsschild und gehen am Asphaltstreifen für Sommertraining der Langläufer, dem Übungsplatz der Hundeschule und dem Umspannwerk gerade entlang und erreichen den Ausgangspunkt apartments & relax Greta Gehzeiten für Strecken (*) und (**) jeweils ca. 1,2 Stunden

Alternative 3: weiterer Aufstieg vom Suesriedl Sattel auf den Gipfel des Sarlkofels (2378m) wobei Trittsicherheit erforderlich ist 1,10 Stunden. Vom Suesriedl Sattel folgen wir auf dem Grashang dem Steig 33 fast eben nach Süden, an Lärchen, dann Latschen (Steig von der Putzalm herauf) vorbei, am zweiten Bachgraben links steiler hinauf durch Felsgelände und Latschen, dann treffen wir auf einige kleine Zirbelkiefern und drei vertrocknete Lärchen unter den Felswänden und erreichen den Sattel (2229m) mit Bank (35 Min) und Hinweisschildern und genießen eine wunderschöne Aussicht auch auf die glücklichen Kühe, die auf der Sarlalm den Sommer verbringen. Der Naturliebhaber entdeckt Steinbrech, Blaues Mänderle, Knaben-, Dolomitenfingerkraut, Dolomitenschafgarbe und natürlich das mythische Edelweiß. Weiter auf gutem Steig etwas ausgesetzt, die Südseite querend, wobei uns an einer Stelle das kurze Drahtseil weiterhilft, steigen wir einige Kehren über Grashänge hinauf und stehen plötzlich nach weiteren 35 Minuten kurz vor dem Gipfelkreuz. Man genießt nicht nur den Tiefblick nach Toblach und das Pustertal, sondern beeindruckend ist auch die Rundschau auf Rieserfernergruppe, Zillertalalpen, Hohe Tauern, Defregger Gebirge, die Linzer, Sextner, Cortineser und Pragser Dolomiten, sowie der nahe Dürrenstein mit Pyramiden. Letztere, wie alle anderen Gebirgsbildungen innerhalb des Naturparks Fanes-Sennes-Prags setzen sich fast ausschließlich aus Sedimentgesteinen zusammen. Das bedeutet, dass sie marinen Ursprungs sind und vor etwa dreißig Millionen Jahren aus dem warmen Flachwasser des einstigen Urmittelmeeres „Tethys“ emporgehoben wurden. In etwa 1 Stunde kehren wir auf den Suesriedl Sattel zurück und wählen dort einen der oben beschriebenen Abstiege nach Toblach, der uns zu unserem Haus apartments & relax Greta zurückführt.

»Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens.«
Friedrich Hebbel (1813 - 1863)

Und diese Quellen des Lebens können Sie in Toblach auf jeden Fall finden. Die Gemeinde Toblach ist reich an kostbarem Wasser. Ihre »Wasserschätze« sind vielfältig und vielerorts erlebbar. In Toblach entspringen die Rienz (Etsch) und die Drau (Donau). Toblach schöpft sein Trinkwasser aus zwei unterschiedlichen hochwertigen Quellen: Aus dem Kalkgestein der Dolomiten und dem eisenhaltigen Urgestein der Zentralalpen. Der Toblacher See und der Dürren See sind naturkundlich bemerkenswerte und mit Bestimmtheit, die am schönsten gelegenen Dolomitenseen. Toblachs Wasserreichtum wurde schon früh für Mühlen und Handwerk genutzt. Heute versorgen Wasserkraftwerke die Gemeinde mit elektrischer Energie.


Radfahren: Toblach - Lienz (Drauradweg)

Leicht abfallender Radweg entlang der Drau, gut gesichert.
Rückfahrt mit dem Zug bis Innichen


47,8 km - ca, 3,5 H - 570 m Höhenunterschied

Beginnen Sie also Ihre Tour entlang der Drau am Bahnhof von Toblach in Südtirol. Die Drauquelle befindet sich übrigens zwischen Toblach und Innichen (1175 m) im sogenannten Toblacher Feld. Die Radwandertour Toblach - Lienz führt über einen gut markierten Radweg und ist für alle Arten von Fahrrädern geeignet. Der Start in Toblach liegt höher als das Ziel in Lienz. Die 50 km sind deshalb ohne große Anstrengung zu bewältigen. Die Tour entlang der Drau ist Familien mit Kindern als auch Radneulingen zu empfehlen. Die Rückfahrt vom Radweg Innichen Lienz erfolgt im bequemen Rad-Zug mit eigenem Waggon für die Räder. Interessant ist die Tour zudem, weil man 2 Länder mit dem Fahrrad „erfahren“ kann (Personalausweis nicht vergessen!), denn das grenzüberschreitende Pustertal führt uns von Südtirol zwischen Wiesen und Wäldern bis ins Herz Osttirols hinein. Zudem besticht der Osttiroler Hauptort Lienz durch seinen authentischen Charakter, den vielen Geschäften und den Cafès. Hier hält man sich gerne 1-2 Stunden auf.

Radfahren: Toblach - Bruneck

Leicht abfallender Radweg, gut gesichert.
Rückfahrt mit dem Zug bis Toblach.


30 km - ca. 2-3 h - 450 m Höhenunterschied

Radfahren: Toblach - Cortina

Ein Radweg mit herrlichem Dolomiten- und Drei Zinnen-Panorama.
Rückfahrt mit dem Bus bis Toblach.


35 km - ca 3 h - 300m Höhenunterschied

Vom apartments & relax Greta überqueren wir die Brücke und fahren auf den Radweg Richtung Toblacher See. Die Tour führt auf der Trasse der ehemaligen Eisenbahnstrecke von 1956 durch das Höhlensteintal, und erreichen einen idyllischen Rastplatz, von dem wir den ersten Blick zu den Drei Zinnen, dem magischen Dreigestirn der Dolomiten haben. Wir radeln weiter und erreichen den Dürrensee, einer der am schönsten gelegenen Dolomitenseen. Nördlich sind die Reste des einstigen Dorfs Höhlenstein zu sehen, das im Kriegsjahr 1915 gesprengt wurde. Weiter geht’s bis zum Gemärk und dort haben wir den höchsten Punkt unserer Tour erreicht. Weiter geht es über eine leichte Abfahrt durch Tunnels bis nach Cortina.

»Hier ist es wunderherrlich und repariert ganz sicher
Leib und Seele« Gustav Mahler (1860 – 1911)

Gustav Mahler, der berühmte Komponist, liebte den Ort Toblach, bescheinigte ihm geradezu therapeutische Qualitäten: »Hier ist es wunderherrlich und repariert ganz sicher Leib und Seele ...«, schrieb er 1909 seinem Freund Richard Strauss. Mahler verweilte in den Sommermonaten von 1908 bis 1910 in Toblach, wo er die "Neunte Symphonie", die unvollendete "Zehnte Symphonie" und "Das Lied von der Erde" schuf.

Gustav Mahler begab sich oft zum wundervollen Toblacher See, ein verzauberter Wasserspiegel. Nur 10 Gehminuten von unserem Haus entfernt.

Der Toblacher See teilt, wie eine horizontale Klinge das Tal. Im Sommer spiegeln sich im Wasser – im Winter im Eis – die Sarl auf der einen Seite und auf der anderen Seite der imposante Neuner Gipfel und der "Schlafende Riese".


Gustav Mahler Komponierhäuschen im Wildpark Toblach

Wir starten vom „apartments & relax Greta“ und laufen am Biotop vorbei, Richtung Rienz. Bei der Skihütte weiter über die Wiesen und gelangen zur Gustav Mahler Stube, wo wir uns im Restaurant auch stärken können. Dort lädt in wundervoller Naturlandschaft der Wildpark zu einem Besuch ein und wir erleben Hirsche, Rehe und Luchse zum Anfassen nahe. Inmitten des Wildparks befindet sich das Komponierhäuschen, in dem Gustav Mahler die „Neunte“, die unvollendete "Zehnte Symphonie" und "Das Lied von der Erde“ schuf.